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Torsten Welling (CDU): Theater und Musikhallen brauchen Kulturfrequenzen

In einer Videokonferenz der sog. Allianz für Rundfunk- und Kulturfrequenzen informierte sich der CDU-Landtagsabgeordnete Torsten Welling jetzt über Hintergründe und Herausforderungen zukünftiger Frequenznutzung. Im Kern geht es um den Frequenzbereich 470 bis 694 MHz – dieses Spektrum nutzen der Rundfunk sowie Anwender von Funkmikrofonen. Mit der Weltfunkkonferenz 2023 könnte sich die Frequenznutzung ändern.


Die Position der CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz ist für Welling eindeutig: „Viele Kulturinstitutionen in Rheinland-Pfalz sind für ihre Arbeit auf drahtlose Produktionsmittel wie Funkmikrofone und In-Ear-Systeme angewiesen. Damit diese funktionieren, braucht es Frequenzen. Die Kultur kann keine Frequenzen ersteigern. Dafür fehlt Theatern, Musikhäusern und anderen Institutionen das Geld. Umso mehr darf die Kultur bei der Frequenzvergabe während der nächsten Weltfunkkonferenz nicht vergessen werden!“ Bisher nutzen der terrestrische Rundfunk und die Kultur das Spektrum im UHF-Band (470 bis 694 MHz). Torsten Welling dazu weiter: „Diese Nutzungsmöglichkeiten müssen langfristig gesichert werden. Wenn Theater jetzt neue Tonanlagen kaufen, muss es die Sicherheit geben, dass diese auch über das Jahr 2030 hinaus nutzbar sind. Die oftmals teuren Geräte sollten nicht wegen eines Frequenzverlustes unbrauchbar werden. Viele Theater, auch Laientheater, haben unter der Pandemie massiv finanziell gelitten. Ein Frequenzverlust wäre ein weiterer Rückschlag.“ Da das Medien- und Frequenzrecht in der Zuständigkeit der Länder liegt, müsse Rheinland-Pfalz – RLP hat den Vorsitz der Rundfunkkommission der Länder inne – sich für die weitere Nutzung der Kulturfrequenzen einsetzen, um somit den Fortbestand rheinland-pfälzischer Kulturinstitutionen aktiv zu schützen, erklärt Welling.


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