Gesundheit
Als krankenhauspolitischer Sprecher und Mitglied des Gesundheitsausschusses habe ich mich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Gesundheitspolitik beschäftigt.
Ich fordere:
> Zukunftsgerichtete Krankenhausplanung für das ganze Land, Ende der planlosen Schließungen und Insolvenzen.
> Bessere Krankenhausfinanzierung durch einen "Lebende Krankenhäuser-Fonds" und Pauschalzuweisungen statt bürokratische Antragsverfahren.
> Gründung von Praxiskliniken, gerade im ländlichen Raum; Diese Zentren können in unterversorgten Regionen haus- und fachärztliche Angebote bündeln und bei Bedarf um passende Angebote erweitert werden, damit medizinische Hilfe auch außerhalb der regulären Sprechzeiten schnell erreichbar ist. Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegerinnen und Pfleger erhalten in diesen Praxiskliniken moderne, familienfreundliche Arbeitsbedingungen und flexible Arbeitszeitmodelle, damit die Gesundheitsberufe im Land attraktiv bleiben.
> Den Erhalt der Krankenhäuser in Mayen und Andernach.
> Den Ausbau und die Förderung der digitalen Sprechstunde auf dem Land.
> Mehr Medizinstudienplätze in RLP schaffen, für mehr Ärztinnen und Ärzte im Land.
> Medizincampus Koblenz stärken und ausbauen, um junge Mediziner an unsere Region zu binden.
> Landesprogramm „Start, Stay & Comeback“: Medizinerinnen und Mediziner in den Dienst zurückholen oder – zumindest in Teilzeit – von einer Weiterarbeit überzeugen. Das gilt für alle Studentinnen und Studenten der Medizin sowie für alle nicht praktizierenden und älteren Ärztinnen und Ärzte. Zudem muss die Anerkennung ausländischer Abschlüsse unter Wahrung unserer zu Recht hohen Qualitätsansprüche beschleunigt werden
> Rettungsdienste stärken: digital vernetzte Rettungsketten und bessere Notfallinfrastruktur.
> Bis 2030 Vernetzung aller stationären, ambulanten und rettungsdienstlichen Akteure digital, damit Informationen in Echtzeit dort ankommen, wo sie Leben retten
> Flächendeckender Einsatz von Rettungshubschraubern mit modernen Nachtsichtgeräten und Hinderniserkennung
> Gesundheit und Pflege müssen gemeinsam gedacht, gestärkt und zukünftig, zusammen mit der Notfallmedizin, in einem Ministerium gebündelt werden
> Die Gesundheitsämter werden stärker unterstützt und durch ein neues Landesgesundheitsamt koordiniert, das landesweite Standards sichert und auf Krisen vorbereitet ist
> Die Förderung von Hebammenkreißsälen und Hebammenzentralen verbessern
> Etablierung einer Amtshebamme sowie eines Hebammenregisters, welches einem neu zu schaffenden Landesgesundheitsamt angegliedert wird und erfasst, wer welche Leistungen an welchem Ort anbietet. So wird eine systematische Datenerfassung sowie bedarfsgerechte Planung sichergestellt
> Auf Bundesebene mit Blick auf den Hebammenhilfevertrag für Nachverhandlungen stark machen, damit Beleghebammen wieder voll vergütet werden
