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Mechthild Heil und Torsten Welling besuchen Holzbauunternehmen

CDU-Abgeordnete bei Firma Rosenbaum in Mayen zu Gast



Die Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil und der Landtagsabgeordnete Torsten Welling (beide CDU) besuchten jetzt das mittelständische Sägewerk und Holzbau-Unternehmen Rosenbaum in Mayen. Neben der Firmenbesichtigung und Informationen rund um das seit 1898 durch die Familie geführte Unternehmen, stand die Diskussion zum aktuellen Holzpreis und der allgemeinen Situation in der Baubranche im Fokus.

„In den letzten Monaten ist eine eklatante Baukostensteigerung zu beobachten. Das beeinflusst natürlich private Bauvorhaben stark, aber eben auch in besonderem Maße die größeren Projekte der öffentlichen Hand in den Städten und Gemeinden“, so Landtagsabgeordneter Torsten Welling zum Auslöser der Besuchsanfrage. Mechthild Heil, Vorsitzende des Bauausschusses im Deutschen Bundestag und von Hause aus selbst Architektin, dazu weiter: „Wir beobachten das natürlich sehr genau und sehen an vielen Orten die deutlichen Rohstoffen-Verteuerungen als einen klaren Treiber diese Preisentwicklungen. Daher war es uns wichtig, mit Mittelständlern aus der Region konkret darüber zu reden.“

Holzunternehmer Christoph Rosenbaum konnte darauf entsprechend detailliert eingehen: „Eine solche Preissteigerung in derart kurzer Zeit ist mir bislang noch nicht untergekommen. Da der Holzpreis vorher sehr tief und deutlich unter dem Niveau von vor einigen Jahren lag, war eine Anpassung sicher richtig und notwendig. Holz als Baustoff aus nachhaltiger, heimischer Produktion sollte uns etwas wert sein. Bei der jetzigen Entwicklung ging es aber kaum noch um eine gesunde auf Qualität beruhende Steigerung, sondern um globale Verknüpfungen der Großsägewerke verbunden mit großer Nachfrage vor allem in USA und China.“ Sein Bruder Lothar Rosenbaum beleuchtete die Folgen für den gesamten Bausektor: „Es wäre wünschenswert, wenn wir künftig Bauen stärker gemeinsam denken würden – verschiedene Baustoffe sinnhaft für ihre jeweilige Stärke eingesetzt ohne ein ständiges Gegeneinander! So kann man das Fachwissen aus den verschiedenen Bereichen und gerade mit den mittelständischen Unternehmen vor Ort zusammenführen und für unser Bauen in Deutschland viele Synergien schaffen.“

Die beiden CDU-Abgeordneten Welling und Heil waren sich nach dem Besuch einig: „Wir sind dankbar für die Einblicke und offenen Worte! Es zeigt sich der hohe Wert kleiner und mittelständiger Betriebe vor Ort, völlig entkoppelte Großunternehmen allein, tun der Marktsituation nicht gut. Daher muss unser Fokus darauf liegen, gute Voraussetzungen für unsere Mittelständler zu schaffen. Die überbordende Bürokratie ist dabei ein wichtiger Ansatzpunkt. Wenn wir hier hören, dass trotz aller „Versprechungen“ nicht weniger, sondern kontinuierlich mehr neue Anforderungen mit enormem Aufwand die Unternehmen beschäftigen und ein Stück weit lahmlegen.“

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